Online-Veröffentlichung des Ratgebers: Umwelt und Allergien - Allergene erkennen, vermeiden, ausleiten
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In diesem Ratgeber zur modernen Homöopathie sind die Behandlung von Allergien und Möglichkeiten zur Vorsorge dargestellt. Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen.
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Vowort der Autorin
Moderne Errungenschaften unserer Zeit erleichtern viele Dinge oder machen sie überhaupt erst möglich. Übersehen wird dabei jedoch die Kehrseite der Medaille: Autoabgase, Elektrosmog, mit Chemie überfrachtete Nahrungsmittel oder Innenräume bergen Schadstoffe, die von den Entgiftungssystemen des Organismus kompensiert werden müssen - zusätzlich zu all den Belastungen, die bereits im normalen Lebensprozess bewältigt werden müssen.
Allergie und Immunsystem - Kapitel I
Aussagen wie "Ich bin allergisch", "Meine Haut ist sehr sensibel" verwundern heute niemanden mehr, ja, gehören fast schon zum allgemeinen Sprachgebrauch. In den Industrieländern haben Allergien und Überempfindlichkeitsreaktionen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Was verbirgt sich hinter dem Begriff Allergie?
Allergie und Immunsystem - Kapitel II
Wie Schlüssel und Schloss passen Eindringling (Antigen) und Antikörper zusammen. Hat das Immunsystem einmal allergisch reagiert, so "merken" sich spezielle "Gedächtniszellen" das auslösende Allergen.
Schadstoffe - permanente Räumungsaktion im Körper - Kapitel I
Da eine hohe Schadstoffbelastung als wichtiger (Mit-)Verursacher von Allergien und Überempfindlichkeitsreaktionen gilt, lohnt sich eine nähere Betrachtung der körpereigenen Entgiftungsmechanismen. Der menschliche Organismus ist seit jeher mit einer Umwelt konfrontiert, mit der er sich auseinander setzen muss.
Schadstoffe - permanente Räumungsaktion im Körper - Kapitel II
Wenn wichtige Transitstrecken im Körper zunehmend durch Ablagerungen blockiert werden, kann zum einen die Versorgung der Zellen und Organe bald nicht mehr optimal funktionieren, zum anderen können die Ablagerungen in gewissem Rahmen weiterhin ihre toxische Wirkung entfalten. Doch bevor es soweit kommt, schlägt der Organismus in der Regel schon frühzeitig Alarm, zum Beispiel in Form einer allergischen Reaktion.
Schadstoffe - permanente Räumungsaktion im Körper - Kapitel III
Der Antihomotoxischen Medizin liegt die medizinische Lehre der Homotoxikologie zugrunde, die auf der Homöopathie unter Einbeziehung der Grundregulation basiert. Unter Grundregulation werden die Regelmöglichkeiten des Organismus verstanden, dazu zählen zum Beispiel seine Fähigkeiten in Bezug auf Abwehr und Entgiftung.
Schadstoffe - permanente Räumungsaktion im Körper - Kapitel IV
In der Abwehr und Entgiftung von Schadstoffen arbeiten viele Organsysteme Hand in Hand. Leber, Milz, Lymphsystem, Nieren, Darmschleimhaut - all sie sind beispielsweise direkt oder indirekt beteiligt. Reckeweg maß dabei insbesondere fünf Strukturen und Organen, die als "Wächter" und "Kämpfer" beteiligt sind, eine besondere Bedeutung bei und definierte sie als das "System der großen Abwehr".
Schadstoffe - permanente Räumungsaktion im Körper - Kapitel V
Anhand der Erforschung von Krankheitsverläufen konnte Reckeweg feststellen, dass bestimmte Stadien der Giftablagerung zu bestimmten körperlichen Störungen oder Erkrankungen führen.Jede Phase ist gekennzeichnet durch charakteristische Gesundheitsstörungen. Wie auf einer "Landkarte" lässt sich eine Gesundheitsstörung einer bestimmten Phase zuordnen.
Schadstoffe - permanente Räumungsaktion im Körper - Kapitel VI
Eine Antihomotoxische Therapie kann sowohl das Entgiftungssystem als auch das Immunsystem und die Organfunktionen soweit stärken, dass eine Genesung oder Besserung der Beschwerden erzielt werden kann oder dass zumindest eine weitere Verschlimmerung verhindert wird.
Antihomotoxische Arzneimittel - Alles wieder ins Lot bringen -Kapitel I
In der Behandlung von Allergien und Überempfindlichkeitsreaktionen haben die konventionelle Medizin und die Homöopathie/Antihomotoxische Medizin unterschiedliche Ansätze. Während klassische Allergietherapeutika der konventionellen Medizin darauf abzielen, die Reaktionsketten, die die allergischen Symptome auslösen, zu unterbrechen, haben die speziellen Komplexmittel der Antihomotoxischen Medizin das primäre Ziel, die Ursachen zu beheben.
Antihomotoxische Arzneimittel - Alles wieder ins Lot bringen - Kapitel II
Homöopathische Präparate sind zum einen symptomatisch wirksam, setzen vor allem aber an den Ursachen der Erkrankungen an. Durch den Einsatz von Homöopathika werden die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert beziehungsweise gestärkt, da durch die Mittel neuro-vegetative Steuerungsmechanismen und Stoffwechselvorgänge der Körperzellen beeinflusst werden können.
Antihomotoxische Arzneimittel - Alles wieder ins Lot bringen - Kapitel III
Auf Grund ihrer Vielschichtigkeit haben Komplex-Homöopathika auch in der Antihomotoxischen Therapie einen großen Stellenwert. Da viele Patienten heutzutage von mehreren, gleichzeitig im Körper auftretenden Störungen und Giftbelastungen betroffen sind, ist es erforderlich, den Organismus zum einen in seinen Entgiftungsprozessen zu fördern und Symptome zu lindern, zum anderen aber auch, ihn gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen zu stärken und anzuregen.
Antihomotoxische Arzneimittel - Alles wieder ins Lot bringen - Kapitel IV
Auf Grund der praktischen, indikationsbezogenen Anwendungsweise der Antihomotoxischen Arzneimittel sind diese in der Selbstmedikation gut einsetzbar. Bei Allergien und Überempfindlichkeiten können leichtere Reaktionen hiermit wirkungsvoll behandelt werden. In folgenden Fällen sollte jedoch ein Therapeut hinzugezogen werden.
Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis - Kapitel I
Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis sind die drei häufigsten allergischen Reaktionen. Sie sind eng miteinander verwandt. Neurodermitiker neigen in vielen Fällen auch zu Heuschnupfen und/oder zu Asthma.
Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis - Kapitel II
Asthmakranke speichern Toxine im umgebenden Bindegewebe der Bronchien und in den Bronchialzellen (Imprägnationsphase). Bei einem Asthmaanfall kommt es zu Reizhusten, der mit Atemnot verbunden ist.
Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis - Kapitel III
Die Neurodermitis("Juckflechte") wird auch atopische Dermatitis (atopisch = ungewöhnlich) oder atopisches Ekzem genannt. Die Therapie einer Neurodermitis gehört auf Grund ihrer Vielschichtigkeit in die Hand eines erfahrenen Therapeuten. Das Unterdrücken der entzündlich-allergischen Reaktion der Haut mit Kortison wird zwar schnell Abhilfe schaffen und ist in bedrohlichen Fällen auch erforderlich, es sollte jedoch möglichst nicht zur Dauermedikation werden.
Allergien durch Luftschadstoffe - Kapitel I
Wer "frische Luft schnappen" will, hat es oftmals etwas schwer. Denn nicht überall ist die Luft so frisch, wie sie eigentlich sein sollte. Vielerorts ist sie erheblich mit Schadstoffen belastet.
Allergien durch Luftschadstoffe - Kapitel II
Umweltmediziner und Allergologen wollten feststellen, ob bei Kindern, die in einer "normalen" Stadt wohnen, auf Grund der städtischen Schadstoffbelastung mehr allergische Erkrankungen auftreten, als bei Kindern, die auf dem Land leben. Das Ergebnis: Die "Stadtkinder" litten tatsächlich häufiger an allergischen Symptomen als die Kinder auf dem Land.
Elektrosmog schwächt das Immunsystem - Kapitel I
Der Begriff "Smog" bezeichnet Dunst, der mit Abgasen und Rauch vermischt ist und in bestimmten Wetterlagen vor allem über Industriestädten wabert. Es gibt aber noch andere Varianten von Smog - zum Beispiel den Elektrosmog. Dies ist eine Mischung aus natürlichen Erdstrahlen, künstlichen elektromagnetischen Strahlen sowie elektromagnetischen Feldern.
Elektrosmog schwächt das Immunsystem - Kapitel II
Es gibt mehrere Methoden, um eine Strahlenbelastung festzustellen. Bei Strahlungsbelastung hat sich unter anderem die Kombination aus Bioresonanztherapie und Antihomotoxischer Therapie bewährt.
Photochemischer Smog an schönen Sommertagen - Kapitel I
Während in der kalten Jahreszeit Schadstoffe wie Schwefeloxide, Schwebestaub und Kohlenmonoxid zum so genannten Winter-Smog führen können, kommt es im Sommer oft zum photochemischen Sommer-Smog. Hierbei bildet sich aus Stickstoff- und Schwefeloxiden (aus Abgasen) in Verbindung mit starker Sonneneinstrahlung bodennahes Ozon.
Photochemischer Smog an schönen Sommertagen - Kapitel II
Wer bereits überempfindliche Atemwege hat, wer allergisch reagiert oder gar unter Asthma leidet, sollte bei erhöhten Ozonwerten besonders vorsichtig sein. Bereits bei einer relativgeringen Erhöhung der Ozonkonzentration auf ca. 140 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft reagieren diese Menschen eventuell schon mit Atembeschwerden.
Es grünt so grün - Pollenallergiker freut das gar nicht - Kapitel I
Nach dunklen Wintertagen ist die Sehnsucht groß nach Sonne, Wärme, grünen Bäumen und bunten Blumen. Die ersten Frühlingstage locken die Menschen scharenweise in die Natur. Nur Pollenallergiker bleiben zu Hause, ja verkriechen sich geradezu in ihren "vier Wänden", um jeglichen Kontakt mit Pollen zu vermeiden.
Es grünt so grün - Pollenallergiker freut das gar nicht - Kapitel II
Bei der Behandlung von Pollenallergien stieß die konventionelle Medizin schon früh an ihre Grenzen. Pollen auszuweichen, ist im Frühjahr und Sommer fast unmöglich. Falls jemand nur auf ein oder zwei Pollenarten als Hauptantigene allergisch reagiert, kann eventuell eine Hyposensibilisierung Abhilfe schaffen.
Allergene, die sich wie zu Hause fühlen - Kapitel I
Nicht nur draußen, sondern auch drinnen gibt es Stellen, an denen sich potenzielle Allergene tummeln. Im Haus beziehungsweise in der Wohnung sind dies vor allem Betten, Haustiere und deren Schlafplätze, feuchte Wände und neue Möbel oder renovierte Räume.
Allergene, die sich wie zu Hause fühlen - Kapitel II
In deutschen Haushalten gibt es immer mehr Haustiere - sei es zum Zeitvertreib, aus Kuschelbedürfnis oder als Statussymbol. Leider reagieren etwa sieben Prozent aller Bundesbürger allergisch auf Eiweiße, die sich in Haut, Speichel und Haaren ihrer Lieblinge befinden. Abschied vom Haustier - das ist nicht immer nötig.
Allergene, die sich wie zu Hause fühlen - Kapitel III
Es gibt etwa 100 000 verschiedene Schimmelpilzarten. Ihre Sporen, manchmal auch Bruchteile der Pilze selbst, können allergische Beschwerden bereiten. Die Pilzege deihen besonders gut in einem feuchten, warmen Umfeld, die Sporen werden durch Wind und Luftzug weiter transportiert.
Frisch auf den Tisch - Allergene in Nahrungsmitteln - Kapitel I
nicht verwunderlich. Während auf der Haut auf etwa 2 Quadratmeter Oberfläche unzählige Immunzellen ihren Dienst tun, sind es in der Lunge etwa 80 Quadratmeter und im Darm etwa 300 Quadratmeter, auf denen ständig Immunzellen auf der Suche nach "fremd oder nicht" unterwegs sind.
Frisch auf den Tisch - Allergene in Nahrungsmitteln - Kapitel II
Die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten betreffen Ei, Kuhmilch, Kuhmilchprodukte, Fisch, Nüsse, Soja, Getreide und die Unmenge an Nahrungsmittelzusatzstoffen, allen voran Glutamat. Die Unverträglichkeit zu erkennen, ist gar nicht so einfach, denn nicht jeder Nahrungsmittelallergiker bekommt zum Beispiel eine halbe Stunde nach dem Verzehr von Erdbeeren dicke, rote Quaddeln auf der Haut.
Frisch auf den Tisch - Allergene in Nahrungsmitteln - Kapitel III
Die Liste der Inhaltsstoffe auf den Nahrungsmittelverpackungen und den Flaschen zu lesen, ist langwierig, für den Allergiker aber sehr zu empfehlen. Viele Nahrungsmittelallergene verbergen sich hinter den mit "E"- Nummern gekennzeichneten Ergänzungsstoffen - eine einheitliche Chiffrierung in der Europäischen Gemeinschaft.
Frisch auf den Tisch - Allergene in Nahrungsmitteln - Kapitel IV
Viele Medikamente der konventionellen Medizin (z.B. Antibiotika und entzündungshemmende Arzneimittel) beeinflussen die Darmflora im Sinne einer Säureminderung. Infolgedessen gewinnen die "schädlichen" Darmbakterien die Oberhand.Während man bei Beschwerden viele Medikamente auf eigenen Wunsch hin vermeiden kann, ist dies fast nicht möglich, wenn es um "fleischliche Genüsse" geht.
Nickelallergie & Co. - Nicht überall Kontakt - Kapitel I
Substanzen, mit der die Haut - das Grenzorgan des Körpers zur Umwelt - in Kontakt kommt, können Allergene bergen. Bestandteile in Kosmetika, Textilfarben oder Nickelanteile in Schmuck, Jeansknöpfen und Brillengestellen sind häufig Auslöser einer solchen Kontaktallergie.
Nickelallergie & Co. - Nicht überall Kontakt - Kapitel II
Die Zahl allergischer Reaktionen auf Naturkautschuk ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen. Neue Kleidung hat oftmals ihre Tücken. Farbstoffe, Fixierungsmittel, textilstabilisierende Chemikalien, die in der Wäsche verbleiben, werden beim ersten Tragen auf die Haut abgegeben und bei eng sitzenden Kleidungsstücken wie Jeans oder Leggins regelrecht eingerieben.
Nickelallergie & Co. - Nicht überall Kontakt - Kapitel III
Bei Menschen, die zu Allergien neigen, kann auch eine Reaktion auf Sonnenlicht in Verbindung mit chemischen Substanzen auftreten und zu einer Kontaktallergie führen. Solche Reaktionen können ausgelöst werden durch Substanzen, die zum Beispiel in Medikamenten, Kosmetika oder Farbstoffen enthalten sind.
Dicke Luft im Büro führt zu vielfältigen Syndromen - Kapitel I
Es gibt einige Gesundheitsstörungen, die eng mit den modernen Arbeits- und Lebensbedingungen zusammenhängen. Umweltgifte in Büros oder Leistungsstress können zu unspezifischen Befindlichkeitsstörungen führen, die zusammengefasst sind unter Begriffen wie "Sick-Building-Syndrom" oder "chronisches Müdigkeitssyndrom".
Dicke Luft im Büro führt zu vielfältigen Syndromen - Kapitel II
Die Industrienationen sind ein Volk von Büroarbeitern geworden. Mehr als 50 Prozent der Berufstätigen sind in Büros tätig, weitere 20 Prozent üben in Kaufhäusern und Läden Dienstleistungen aus. Etwa jeder Fünfte dieser Beschäftigten leidet an dem so genannten "Sick-Building-Syndrom", er leidet also unter einem "krank machenden Gebäude".
Dicke Luft im Büro führt zu vielfältigen Syndromen - Kapitel III
Chronische Müdigkeit, chronische Kopfschmerzen oder "krank machende" Gebäude legen nahe, dass bei den Betroffenen generell eine Überlastung des Immunsystems und der Entgiftungsmechanismen vorliegt. Der antihomotoxisch tätige Arzt wird versuchen, "Giftquellen" aufzudecken, Mangelerscheinungen festzustellen und andere Erkrankungen auszuschließen.
Sie gestalten Ihre Therapie mit - Kapitel I
Bei Neigung zu Allergien und Überempfindlichkeitsreaktionen gibt es vieles, das die Betroffenen prophylaktisch oder therapiebegleitend tun können, um den Körper langfristig besser zu wappnen. Gesunde Ernährung, Selbsthilfegruppen, Sport und Entspannung zählen hierbei zu den wichtigsten Maßnahmen.
Sie gestalten Ihre Therapie mit - Kapitel II
"Lebensqualität" ist ein Faktor, unter dem heute Therapien beurteilt werden. Das heißt, die Lebensqualität eines Menschen, der zu Allergien neigt, soll sich möglichst wenig von der gesunder Gleichaltriger unterscheiden. Neben einer Therapie ist eine ergänzende Schulung eine gute Hilfe, um dieses Ziel zu erreichen.
Glossar
Begriffe und Erläuterungen zu den Fachbegriffen im Kontext Allergien.
Weiterführende Literatur
Weiterführende Literatur zum Themenkomplex.
Patientenvereine und Selbsthilfegruppen
Kontaktadressen zu den Patientenvereinen und Selbsthilfegruppen.